Oelsnitzerin Stefanie Hertel bei RTL-Tanzshow

Kann Stefanie Hertel gut tanzen? Ist Sie eine "Tanzmaus"?

Ich liebe es zu tanzen. Bis vor kurzem konnte ich mehr oder weniger die Grundschritte und war eine ganz passable Tänzerin, eben so, dass ich mich mit den Grundschritten aus dem Tanzkurs auf der Tanzfläche gut bewegen konnte. In den bereits hinter mir liegenden vier Wochen Vorbereitungstraining habe ich viel dazu lernen dürfen.

Wann und wo haben Sie's gelernt?

Meine ersten Tanzschritte hat mir mein Papa beigebracht als ich noch ein kleines Mädchen war. Wir hatten gemeinsam viele Auftritte auf Festen, bei denen danach noch zum Tanz aufgespielt wurde. Ich bat Papa dann immer, ob wir nicht noch ein kleines bisschen bleiben könnten. Dann schaute ich mir ein paar Schritte ab und wagte mich auch mal auf die Tanzfläche. Ich hüpfte mehr als zu tanzen, wie das bei kleinen Mädchen eben so ist. Aber ich war mit großer Begeisterung bei der Sache. Nachdem ich mir genug abgeschaut hatte und Papa auch mit mir daheim in der Küche geübt hatte, gelangen mir die Grundschritte ganz gut.

Langsam oder wild? Welchen Tanzschritten gehören die Vorlieben?

Alle Tänze haben ihren Reiz. Durch Let's Dance habe ich einen nachhaltigen Eindruck davon bekommen, wie vielseitig jeder auf den ersten Blick noch so einfach erscheinende Standard-Tanz aus der Tanzstunde sein kann, wenn man sich intensiv damit beschäftigt. Die Latein-Amerikanischen Tänze machen mir am meisten Spaß.

Hat Stefanie die Konkurrenz intensiv beäugt?

Die Konkurrenz ist groß und ich habe Respekt vor den anderen Kandidaten. Aber das spornt mich eher an. Ich werde mein Bestes geben und habe mit Sergiy einen wunderbaren Tanzpartner an meiner Seite. Wir trainieren hart, aber der Spaß ist auch immer dabei.

Welche Chancen rechnen Sie sich mit ihrem Profi-Partner aus?

Natürlich verfolgen wir wie alle Teilnehmer das gleiche Ziel: Bis ins Finale zu kommen. Dafür trainieren wir täglich 4 bis 6 Stunden. Wenn wir vorher ausscheiden sollten, wäre das allerdings auch kein Weltuntergang. Ich habe durch Let's Dance so viel lernen dürfen, das bleibt fürs Leben.

Gab es besondere Vorbereitungen?

Ich trainiere fünf Mal in der Woche bis zu sechs Stunden mit meinem Tanzpartner Sergiy, wie die anderen Kandidaten auch.

Gibt es für die Vegetarierin während der harten Trainingszeiten Spezialkost?

Ich ernähre mich wie sonst auch, vegetarisch und so ausgewogen wie möglich.

Wieviel "zertanzte" Schuhe sind eingeplant?

Bisher bin ich noch beim ersten Paar meiner Trainingsschuhe, das heißt ein Paar Standard- und ein Paar Latein-Schuhe. Für die Show gibt's dann neue.

Sind die Tanzkleider alle schon ausgewählt?

Nein, nur das erste Kleid ist fertig geschneidert. Dann geht es von Sendung zu Sendung weiter. Wer dabei bleibt, bekommt auch ein neues Tanz-Outfit, Runde für Runde.

Wovor hat haben Sie den größten Bammel?

Ich habe keinen Bammel, Respekt, ja, den habe ich. Es wird schon einiges von uns Kandidaten erwartet, konditionell wie auch von der anspruchsvollen Choreographie her. Ich gehe so gut vorbereitet wie möglich in die Shows, werde mein Bestes geben und würde mich freuen, bei den nächsten Runden vorne mit zu tanzen. . . .

Gibt es für die Dance-Show einen Glücksbringer?

Ich bin nicht abergläubisch. Wenn ich vor dem Auftritt recht aufgeregt bin, werde ich vielleicht im Gebet Ruhe finden. Außerdem habe ich, wie sonst auch, wenn ich zu Gesangsauftritten unterwegs bin, einen Teddy mit im Gepäck, den mir meine Tochter Johanna genäht und geschenkt hat.

Mussten Sie zum Mitmachen erst überredet werden?

Nein! Ich war sofort dabei.

Interview mit Stefanie Hertel