Oelsnitzer Egerstraße wird gebaut

Oelsnitz - Die Egerstraße in Oelsnitz zwischen der Ampelkreuzung am Elstergarten und dem Ortsausgang soll 2011 ausgebaut werden.

 

 Über das Vorhaben informierte kürzlich im Rathaus Bauleiter Jörg Geigenmüller vom Straßenbauamt Plauen. Der Abschnitt ist ein Teilstück der B 92. Zuhörer waren die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses sowie interessierte Gäste. Kraftfahrer waren seit Wochen Zeugen der Baugrunduntersuchung an der Straßenböschung, wo eine Stützmauer angelegt werden soll. Angestrebt wird die Verbesserung der Bundesstraße und der Situation für Anwohner und Gebäude. Geplant ist ab Fitnesscenter bis zum Abzweig Schöneck beidseitig einen 2,50 Meter breiten Rad- und Fußweg anzulegen, der in diesem Abschnitt gleichzeitig mit im Verlauf des künftigen Elsterradwegs genutzt wird.

Im Zuge der Bauarbeiten kommen auch der Friedhof und das Wohngebiet Ährenfeld zur lange erwünschten Abbiegespur von der B 92 am Steinmetzbetrieb. Hier kündigte Geigenmüller einen größeren Eingriff in die Straße an, die ansonsten im Bestand ausgebaut wird. Die Entwässerung auf der gesamten Strecke wird komplett erneuert. Fragen der Stadträte galten den Belastungen während der Bauzeit. Geigenmüller:

"Eine komplette Sperrung ist nicht geplant, da keine Umleitungsmöglichkeiten bestehen." Kraftfahrer müssen sich damit auf Ampelverkehr einstellen. Die Abschnitte werden mit der Oelsnitzer Verkehrsbehörde abgestimmt. "Unser ureigenstes Interesse ist es, die Staus klein zu halten", sagte Geigenmüller. Die Bundesstraße vollzustellen, nutze der eigenen Technik nichts. Begonnen werden soll mit der Maßnahme "nicht vor dem zweiten Halbjahr 2011", die Arbeiten ziehen sich bis in das Jahr 2012 hinein.

Den Straßenbau bis zum Abzweig Dreihöf weiterzuführen - etwa noch 500 Meter - sei nicht geplant - ebenso wenig der dreispurige Ausbau, da es sich um einen innerörtlichen Straßenabschnitt handelt. Sorgen der Naturkostladenbetreiberin an der B 92 in Görnitz sprach OB Eva-Maria Möbius an. "Es ist nicht Sinn und Ziel unsere Gewerbetreibenden tot zu machen", beruhigte der Bauleiter. Die Bushaltestellen werden um einige Meter verschoben.  R. Wöllner