Neundorfer feiern erstes Turm-Fest

Früh noch standen die Organisatorinnen des Neundorfer Wasserturmfestes beim Aufbauen in Gummistiefeln und mit mürrischem Blick im Regen. Nachmittags leuchteten das Himmelblau und die Sonne wunderbar auf sie und die zahlreichen Gäste, die allesamt meinten: "Hier ist mal wieder was los in Neundorf."

Neundorf - Ein herrlicher Anblick war das: Die Mädchen und vor allem auch die Jungs des Chores und der Tanzgruppe der Grundschule Neundorf schwangen ihre Hüften und Beine akkurat zum peppigen Lied und erfreuten die jungen und alten Zuschauer, die auf der Wasserturmwiese das Fest-Programm der Erst- bis Viertklässler verfolgten.

Um den Turm hatten die Initiatoren Anja Ohme, Nicole Sämann und Moreen Dietzsch mit ihren Helfern Stühle und Holztische mit Blumen und stoffumhüllten Vasen platziert, es ließ sich prächtig sitzen da und Kaffee trinken und Kuchen kosten, der aus dem Wasserturm heraus gereicht wurde. Unentwegt kletterten die Besucher die Treppen zur Aussichtsplattform des grünen Turms hinauf, um einen wundervollen Blick über das eigene Dorf und die Heimat zu erleben.

Nicht nur das, auf dem lange Zeit in Ruhe liegenden Festplatz hatte die Freiwillige Feuerwehr ihre Autos und einen schönen Stand samt Biertischgarnituren aufgebaut, was besonders den Bier genießenden Männern gefiel. Die Steppkes konnten sich bei Geschicklichkeitsspielen ausprobieren, auf Ponys wogten Kinder lässig wippend durch die Kante, im hinteren Gelände an den Fahrelementen für die Skateboardfahrer herrschte ein reges Treiben.

Bis in den frühen Abend riss der Strom der Besucher am Neundorfer Wahrzeichen nicht ab, sehr zur Freude der Organisatoren-Frauen, die die Idee für das erste Turm-Fest hatten. "Es war einfach schön, wir waren auch ein bisschen überrascht, dass an die 1000 Leute vorbeikamen. Danke an alle Helfer und Unterstützer. Wir werden sicher im nächsten Jahr wieder ein Fest für unser Dorf auf die Beine stellen", zog Anja Ohme ein erfolgreiches Fazit, auf dass die Fete vielleicht mal zu einer schönen Tradition werde.