Neumark: Aus für Alstom endgültig

Das zum französischen Industriekonzern Alstom gehörende Kesselbauwerk in Neumark wird geschlossen. Die Verhandlungen von Konzernleitung und Betriebsrat seien gescheitert, bestätigte ein Unternehmenssprecher in Berlin am Mittwoch eine entsprechende Meldung.

Von der Schließung seien noch 77 Mitarbeiter betroffen. Die operative Tätigkeit werde "unverzüglich" eingestellt. Wegen der Energiewende in Deutschland sei die Nachfrage nach Kesseln zur Energiegewinnung in herkömmlichen Kraftwerken zurückgegangen. Alstom hatte das Werk ursprünglich schon am 31. März 2014 schließen wollen. Von der Umstrukturierung sind nach Angaben des Sprechers auch die Niederlassungen in Stuttgart und Bexbach (Saarland) betroffen.

In Bexbach wird das Werk auf die Fertigung von kleinen und mittleren Turbinenschaufeln neu ausgerichtet. Die Zahl der Mitarbeiter der Stammbelegschaft sinkt von 200 auf 170. Weitere 40 befristete Arbeitsverträge werden nicht verlängert. Auch in Stuttgart sind Einsparungen vorgesehen. Zu deren Umfang konnte der Sprecher noch keine Angaben machen. va