Neues Parkhaus in Plauen feierlich eröffnet

Schranke auf für die Autos der Plauener und Vogtländer: Chefarchitekt Bernd Müller, Goldbeckbau-Geschäftsführer Lars Luderer, Plauens OB Ralf Oberdorfer und Bauherr Landrat Rolf Keil (von links) haben am Dienstag das Parkhaus am neuen Landratsamt frei gegeben.

Für 3,5 Millionen Euro sind auf drei Etagen und sechs Ebenen 218 Autoparkplätze, davon zwei Behindertenplätze und 109 für Fahrräder entstanden. In drei Garagen haben Sonderfahrzeuge, wie die vom Kreis-Katastrophenschutz, Platz. Auch gibts im Erdgeschoss zwei Ladestellen für E-Autos.

Mit einem solchen Auto fuhren Landrat und OB als erste in das neue Parkhaus ein - und verzichtete auf die herkömmliche Tradition des Band-Durchschneidens. Geplant wurde das Parkhaus von der Bauplanung Plauen GmbH, gebaut von Goldbeck Treuen. "Für uns war es eine Herausforderung, die Kosten nicht zu überschreiten", so Planer Bernd Müller.

Aufgrund der durch den Kreis vorgegebenen technischen und baulichen Extras, wie den Sonderparkplätzen, sei es eng geworden mit der Kalkulation. Das ganze Parkhaus spreche eine sachliche Formensprache, alles sei funktional. Für Schmuckelemente sei kein Geld ausgegeben worden, so Müller. Otto-Normal-Kraftfahrer parkt pro Stunde für einen Euro, maximal für 10 Euro am Tag. Damit wird das Parken dort knapp preiswerter als in anderen Parkhäusern der Innenstadt. cze