Neuensalzer Rat beschließt Kreisumlage

Neuensalz - Die 444 0000 Euro Kreisumlage sind der größte Brocken im Haushalt der Gemeinde Neuensalz. Das von jeder Gemeinde an den Vogtlandkreis zu zahlende Geld wurde in der Gemeinderatssitzung am Montag diskutiert.

Im Vorfeld war vogtlandweit heftig über die Höhe der Umlage diskutiert wurden. "Hätten wir nicht zu den 31,5 Prozent ja gesagt, wäre der Satz noch höher ausgefallen", so Bürgermeisterin Carmen Künzel. Stefan Kademann (Die Linke) hatte zur Abstimmung auf der Kreisratssitzung gegen diesen hohen Umlagesatz gestimmt. Allerdings wisse auch er, dass der Vogtlandkreis mit 31,5 Prozent sachsenweit zu denen mit der geringsten Summe gehöre.

Der Haushalt für 2013 wurde einstimmig beschlossen. Im investiven Bereich stehen Gelder für den Schulverband, für den Bau der Sanitäranlagen auf dem Sportplatz in Zobes, für Spiel- und Einrichtungsgeräte der Kindereinrichtungen sowie für die Straßenentwicklung bereit. Außerdem sind Mittel für ein Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Mechelgrün eingeplant. Diese sind allerdings von Fördermitteln abhängig. "Im Moment sind keine Straßenbaumaßnahmen möglich. Es gibt keine Fördermittel", bekräftige die Bürgermeisterin. Um aber auf eventuelle Fördermittelfreigaben reagieren zu können, lässt die Gemeinde Neuensalz für die einige Orte Vorplanungen anfertigen. "So können wir die Unterlagen sofort nach Fördermittelbekanntgabe einreichen." ker