Neue Millionen-Technik am Vogtland-Klinikum

Schlaganfall-Patienten, an Krebs Erkrankte, aber auch Menschen mit Raucherbein oder der "Schaufensterkrankheit" haben künftig im Plauener Vogtlandklinikum noch bessere Karten, schnell und schonend diagnostiziert und therapiert zu werden.

Ein rund 1,3 Millionen Euro teures, biplanares Angiographie- Gerät wurde als neueste Errungenschaft angeschafft - aus Eigenmitteln, wie Geschäftsführerin Peggy Uhlmann am Mittwoch zur Präsentation des Gerätes betonte.

Bislang mussten Dr. med. Andreas Knopke (m.), der Leiter der Abteilung für Neuroradiologie und Chef des interdisziplinären Gefäßzentrums am Helios-Klinikum, einige schwierigere Fälle an die Kollegen nach Erfurt weiter schicken, wenn die Ergebnisse des eindimensionalen Gerätes nicht für die Therapie ausreichten.

Jetzt aber steht eine der modernsten und leistungsfähigsten Angiographie- Anlagen weltweit in Plauen, was auch den Ärztlichen Direktor, den Chefarzt der Radiologie, Dr. Oliver Schilling, und die medizinisch- technische Schwester Kerstin Fritzsche freut. I. Eckardt