Neue Dreifelderhalle in Plauener Gartensparte?

Anfang des Jahres kündigte Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer ab, dass das Plauener Lessing-Gymnasium demnächst eine nagelneue Dreifeldersporthalle bekommen solle. Dies veranlasste Steffen Müller von der CDU-Fraktion am Dienstagabend zur Stadtratssitzung, beim Oberbürgermeister noch einmal genauer nachzufragen, was den Stand der Planungen betreffe.

"Was kostet der Hallenbau? Welche Summen sind dazu im Haushalt eingestellt? Wie sehen die konkreten Pläne aus?", und viele weitere Fragen brannten Müller unter den Nägeln. Ralf Oberdorfer entgegnete: "Sie brauchen nicht alle Fragen vorzulesen. Die selben Fragen stelle ich mir auch seit einiger Zeit." Dennoch stand Oberdorfer den anwesenden Stadträten fürs erste Rede und Antwort.

"Fakt ist: In Plauen haben wir zu wenige Hallenflächen. Die Schüler des Gymnasiums müssen zum Teil in die Halle an der Wieprechtstraße zum Sportunterricht. Nun haben wir eine Möglichkeit durch Investitionen von Bund und Land, bei der sich eine neue Gelegenheit für eine Halle öffnet. Es laufen die städtebaulichen Untersuchungen". Fakt ist zudem auch, dass an der Lessing angebaut wird. Die Kapazität wird sich erhöhen, was eine eigene größere Sporthalle fast schon unumgänglich macht."

Doch wohin mit einer solchen Halle? "Unbedingt in unmittelbarer Umgebung der Schule", meint der OB. Dafür müsste aber Platz da sein. Also könnte es sein, dass die Gartensparte an der Chamissostraße den Bauplänen einer großen Halle weichen muss. "Es kann sein, dass die Gartenpächter weichen müssen. Das ist ein ganz normales Verfahren einer Stadt", meinte der Oberbürgermeister.

Bis zum 10. Mai müssen die Planungen stehen. Denn dann müssen die Anträge zur Förderung abgegeben werden. CZI