Netzschkau, SPD und Linke haben gewählt

Die Sieger dreier Wahlen: Mike Purfürst ist neuer Bürgermeister von Netzschkau. Janine Pfau (Linkspartei) und Benjamin Zabel (SPD) starten als Direktkandidaten ihrer Parteien in den Bundestagswahlkampf. Und in Heinsdorfergrund gab es auch eine Entscheidung - gegen Reichenbach.

Eine Entscheidung im ersten Wahlgang hatte in Netzschkau eigentlich keiner erwartet: Mike Purfürst (Gewerbeverein) heißt der strahlende Sieger. Der 45-jährige Unternehmer erhielt im ersten Wahlgang 52,6 Prozent der Stimmen und distanzierte Daniela Hommel-Kreißl (FDP, 23,8 Prozent) und Holm Scheibchen (SPD, 23,6 Prozent). Erster Gratulant war Bürgermeister Werner Müller (SPD), der 68 Jahre alt wird und aus Altersgründen nicht seine Amtszeit zu Ende bringen darf. Purfürst übernimmt am 1. Mai die Amtsgeschäfte.

Verglichen mit der Wahl in Netzschkau war die Wahl bei der Linkspartei langweilig: Für das Bundestagsmandat gab es nur eine Bewerberin: Kreisvorsitzende Janina Pfau kam auf 77,5 Prozent auf der Wahlkonferenz in Oberhermsgrün bei Oelsnitz. Spannender war da die Entscheidung bei der SPD Vogtland. Hier traten das Trio Benjamin Zabel aus Plauen, Nicole Schwab aus Posseck und Enrico Bräunig aus Klingenthal an. Bei der Wahl am Samstag in Plauen vereinte Zabel die meisten Stimmen (32). Bräunig bekam 12, Schwab 13 Stimmen.

Die Einwohner der Gemeinde Heinsdorfergrund wollen eigenständig bleiben und nicht nach Reichenbach eingemeindet werden. Das ist das Ergebnis eines Bürgerentscheids.

Mehr dazu am Montag im Vogtland-Anzeiger!