Neoplan: Tillich und Lenk fordern neue Perspektive

Nach dem angekündigten Aus für die MAN-Busproduktion in Plauen erwarten Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Landrat Dr. Tassilo Lenk (beide CDU) von VW eine neue Perspektive für den Standort.

Plauen/Dresden - Im Interesse von Stadt und Region müssten so schnell wie möglich Vorschläge auf den Tisch, teilte das Landratsamt nach einem Briefwechsel mit der Staatskanzlei als "übereinstimmende Forderung" am Donnerstag mit. Demnach hat Tillich mit Volkswagen-Chef Martin Winterkorn telefoniert. Die Volkswagen-Tochter hatte am Dienstag mitgeteilt, dass die Fahrzeuge der Marke Neoplan künftig nahe der türkischen Hauptstadt Ankara gebaut werden sollen. Die Volkswagen-Tochter MAN hatte die Verlagerung mit Rückgängen im Bus-Geschäft begründet. Betroffen vom Produktionsende im März 2015 in Plauen sind 420 Mitarbeiter, denen neue Arbeitsplätze bei VW Sachsen im rund 35 Kilometer entfernten Zwickau angeboten werden sollen. Politik und Gewerkschaft hatten die Entscheidung von MAN heftig kritisiert. Die IG Metall kündigte für Freitagmorgen vor dem Werktor eine weitere Betriebsversammlung an. va