Nein zu ZWAV-Teichen in Posseck

Der Gemeinderat Triebel lehnt im Zuge der Ortsumgehung Posseck die Übernahme zweier ZWAV-Teiche ab. Der Beschluss erfolgte in nichtöffentlicher Sitzung.

Das gab Bürgermeisterin Ilona Groß bekannt. Der Grundstückstausch sollte innerhalb des Baus der Ortsumgehung Posseck vonstatten gehen. Es handelt sich dabei um eine umzäunte Teichanlage mit 8000 Quadratmetern sowie weiteren 8000 Quadratmetern Gelände. Die Gemeinde sehe sich außerstande, weder die Flurstücke noch die umzäunte Anlage aufzukaufen und auf Dauer ohne Verpachtungs- und Einnahmemöglichkeit zu erhalten.

Bürgermeisterin Ilona Groß führte noch ein weiteres Argument auf: "Es ist nicht wirtschaftlich, wenn die Gemeinde als Mittelsmann auftritt. Deshalb kann der Freistaat sinniger Weise gleich die Teiche übernehmen." Das könne im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens "Grünes Band" problemlos geschehen. "Der Freistaat Sachen hat eigene Grundstücke im Flurbereinigungsbereich und kann somit im gleichen Wert abgefunden werden."

Mit dieser Lösung sei auch im Hinblick des Flussperlmuschelschutzes ein sauberer Bachlauf in Richtung Südliche Regnitz gewährleistet. Im Zuge des durch den Bau der Ortsumgehung wegfallenden alten Sportplatzes, beschloss der Gemeinderat den Ankauf einer Ausgleichsfläche.

Es handelt sich dabei um die schon lange von der Gemeinde ins Auge gefassten 1200 Quadratmeter nahe der Hagerscheune. Der Kaufpreis ist 786 Euro. "Dann können die sportlichen Aktivitäten in der Nähe des Sitzes des Heimat- und Kulturvereins stattfinden", so Groß. Sie erwartet den Baubeginn der Ortsumgehung für 2013.