Narren erobern "Amerika" in Adorf

Das rote Rathaus von Adorf verwandelte sich am Dienstag um 11.11 Uhr in das Weiße Haus von Washington.

Jens Hahn vom Adorfer Carneval- Verein, der mit seinen 70 Narren dort einzog: Man hoffe, der Bürgermeister hier müsse sich nicht so schwarz ärgern, wie der Präsident dort. Außer Rand und Band zeigte sich die Stadt und verwandelte sich mit dem neuen Motto in das Land der unbegrenzten närrischen Möglichkeiten: "Beim Lobel werden Träume wahr, auf geht es nach Amerika", heißt das Motto der 42. Saison.

Zwischen dem Schlachtruf "Lobels helau" und den Tanzeinlagen der Prinzengarde, der Chilischoten und der kleinen Purzelgruppe schielten die Adorfer immer wieder nach Amerika: Bürgermeister Rico Schmidt (Foto) erschien als waschechter US-Cop mit Uniform und Sonnenbrille. Schmidt probte die Reise über den Großen Teich - im Planschbecken.

Lange Gesichter gab es beim neuen Prinzenpaar Johanna I. und Paul I., als sie vom Adorfer Stadtoberhaupt die Stadtkasse übertragen bekamen: Mehr als gähnende Leere und Konfetti waren nicht darin. Alles wie in Amerika eben. Katrin Mädler