Musikwinkel kann erste Geige spielen bei Unesco-Welterbe

Der Musikinstrumentenbau im Vogtland möchte als immaterielles Welterbe der Unesco anerkannt werden. Kurz vor Abgabeschluss reichte Carola Schlegel vom Büro Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen die geforderten Unterlagen persönlich ein beim Kunstministerium Dresden.

Neben den Vogtländern bewarben sich fünf weitere Einrichtungen und Vereine aus Sachsen. Darunter auch die erzgebirgische Bergmannstradition, die Staatskapelle Dresden als ältestes Orchester der Welt und das Museum für Druckkunst Leipzig. Der Freistaat Sachsen muss bis Anfang April entscheiden, wer die erste Geige spielen soll und zwei der aussichtsreichsten Bewerber benennen. Jedes der 16 Bundesländer darf bis zu zwei Vorschläge einreichen. Die Kultusministerkonferenz erstellt eine Liste mit 34 Vorschlägen. Frühestens im März 2015 können dann die ausgewählten deutschen Nominierungen bei der Unesco angemeldet werden. Die Unesco vergibt pro Land und Jahr zwei neue immaterielle Welterbe-Titel. mad