Musik zwischen alter und neuer Welt

Plauen "Sprache ist unsere Identität, der Schlüssel, mit dem wir die Welt öffnen". Diese Worte des spanischen Poeten Manuel Maria hat sich die galicische Sängerin Uxía Senlle zu Eigen gemacht und vertont. Ihre warme Stimme galt dem Folkherbst als Botschafterin der Sprache.
Zuhause in Santiago de Compostela wagt sie den künstlerischen Spagat zwischen Europa und den Ländern jenseits des Atlantiks. Ihre Lieder handeln von der Sehnsucht der Auswanderer nach der Heimat und vom Leben zwischen beiden Welten. Sanfte Balladen, darunter auch Wiegenlieder, aber auch spanisches Temperament bestimmen das 4. Wertungskonzert im Malzhaus. Internationales Flair bestimmen auch die Musikercrew um Frontfrau Uxìa. Mit Jose Manuael Diaz spielt ein Kubaner den Bass, der Geiger Sergio Tannus kommt aus Brasilien. So mischen sich die Kulturen der alten und neuen Welt miteinander auch musikalisch. Zwischen Geige, Akkordeon, Drums, Kontrabass und Gitarre dominiert eine Harfe die Malzhaus-Bühne. Ein selten in der Folkmusik zu Klang kommendes Instrument, das in Kombination mit der sympathischen Stimme und Erscheinung von Uxìa Senlle zum besonderen Konzertereignis avanciert.
Einige Punkte auf dem Abstimmungsbarometer dürften zugunsten der herzlichen, einnehmenden Art der Sängerin gehen, mit der sie das Publikum zum Mitsingen und nachsingen galicischer Sprache ermunterte. cze