Mosterei auf Rädern: Aus Äpfeln wird Saft

Premiere für die "Fahrende Mosterei" von Mathias Grimm: Der Mann aus Waltersdorf nahe Werdau hatte am Montag seinen ersten Arbeitstag als Weinküfer beziehungsweise Obst-Moster.

Den Gastwirtsberuf habe er an den Nagel gehängt, nun versuche er sein Glück in diesem Saisongeschäft. In der Plauener Gustav-Freytag-Straße hat Grimm seine Most-Maschine aufgestellt. Über etwa zu wenig Kunden, die mit zig Äpfelstiegen ankamen, konnte er sich nicht beschweren. Knapp 200 Fünf-Liter-Kartons Apfelsaft hatte Grimm bis Mittag abgefüllt. So auch die 40 Kilo Äpfel von Klaus Römer. Im eigenen Plauener Grundstück tragen vier Apfelbäume üppig Früchte, verrät der Hobbygärtner.

Bis voriges Jahr sei er mit seinen Äpfeln bis ins oberfränkische Wurlitz gefahren, nun sei er froh, dass er seine Früchte fast vor der Haustür mosten darf. Den Saft aus eigenen Äpfeln serviere er gerne Besuchern, und der Familie sowieso. Jeder Kunde konnte am Montag den aus den eigenen Äpfeln gewonnenen Saft mitnehmen - für 4,99 Euro pro Karton. Und die Plauener konnten zuschauen, wie ihre Äpfel in der Maschine gewaschen, gehäckselt und gepresst wurden. Wegen der Haltbarkeit wurden sie mit 80 Grad erhitzt. cze