Mittel aus Rücklage für Kultur und Sport in Plauen

Etliche Zentimeter dick sind die im Vorfeld eingereichten Änderungsanträge, die noch in den Haushalt 2010 einflossen, bevor der von den Plauener Stadträten am Donnerstag bestätigt wurde. Und es lagen weitere vor, über die kurzfristig entschieden werden musste.

 

Ein Novum stellte dar, dass auch Bürger einen Antrag einbrachten - und zwar eine Gruppe aus Thierbach, die dafür plädierte, dass der geplante Straßenbau Zum Burgteich einhergehe mit der Verlegung eines Abwasserkanals durch den ZWAV. Nach eingehender Diskussion, in der das Ansinnen der Bürger gewürdigt wurde, lehnten die Stadträte den Antrag ab. Ebenfalls keine Zustimmung fand der Antrag der Linken, den Zuschuss Plauens für die Flughafen Hof/Plauen GmbH auf 100 000 Euro zu halbieren. Den Zuschuss für die e.o.plauen-Stiftung von 20 000 auf 25 000 Euro zu erhöhen, beantragte die CDU-Fraktion und konnte damit die Mehrheit überzeugen.

 

Auch dem SPD-Antrag, freie Träger kultureller Belange mit zusätzlich rund 4600 Euro zu bedenken, wurde zugestimmt. Ebenfalls befürwortet wurde der Antrag der FDP, das "Pfaffengut" mit weiteren 5000 Euro zu unterstützen und auch die Zuschüsse für ehrenamtliche Trainer um die gleiche Summe aufzustocken. Das Begehren der Grünen, zwei hauptamtliche Planstellen für das "Pfaffengut" zu bezuschussen, fiel dagegen durch - wohl auch, weil der Antrag nicht konkret genug formuliert war.