Mitglieder sanieren Vereinsheim

Neuer Fußboden im Gastraum, neu verlegte Elektro-Anschlüsse und eine komplett neue Küche - das Vereinsheim der WSG Vorwerk wird teilweise saniert. Was das für die Zukunft bedeutet.

 

Von Christian Schubert

Oelsnitz  Es sind fast ausschließlich Eigenmittel, mit denen die engagierten Mitglieder des Vereins WSG Vorwerk ihr Vereinsheim in der Oelsnitzer Siedlung derzeit teilsanieren. Dadurch sollen künftig nicht nur die eigenen Vereinsabende und die beliebten Oelsnitzer Karten- beziehungsweise Schnauzerturniere in einer neue Wohlfühlatmosphäre stattfinden, sondern vor allem wolle man das Objekt wieder für Veranstaltungen vermieten.


"Wir vermieten die Räumlichkeiten seit ungefähr zehn Jahren. Besonders Familienfeiern werden hier gern durchgeführt. Um künftig einen etwas besseren Standard bieten zu können, versuchen wir da zu Erneuern, wo es nötig ist und es auch die finanziellen Möglichkeiten hergeben", so Danny Großkopf vom Verein. Deshalb hat nun der Gästeraum, der für 30 Plätze ausgelegt ist, einen neuen Anstrich sowie einen neuen Fußbodenbelag erhalten. Auch Elektroleitungen wurden neu verlegt und eine neue Küche soll ebenfalls noch Einzug halten. Da der Verein das Haus einst von der Stadt zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung gestellt bekommen hat, kümmern sich die Mitglieder eigenhändig um die Verschönerungsmaßnahmen.
Laut Danny Großkopf werden diese aus den Vermietungen der letzten Jahre finanziert.


Auch im Jahr 2020 war das Heim voll ausgebucht. Corona hat jedoch auch hier einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Hoffnung ist groß, dass das Vereinsheim 2021 so bald wie möglich wieder für Vermietungen freigegeben werden kann. "Wir wollten eigentlich zu Weihnachten mit allem fertig sein, doch coronabedingt können wir uns nun mit den Sanierungsarbeiten noch etwas Zeit lassen. Ich hoffe, dass wir das wir die Räume bald wieder mit Leben füllen können. Denn ein Verein lebt letzten Endes von seinen Aktivitäten", sagt Danny Großkopf.


Er selbst fühlt sich mit den Haus stark verbunden. Denn seine Oma Brunhilde Großkopf hat das Vereinsheim einst bis zum Jahr 1997 als öffentliche Gaststätte betrieben. "Ich habe hier als Kind oft mit ausgeholfen und bin mit dem Haus praktisch groß geworden. Wenn man über all die Jahre einen starken Bezug zu dem Haus hat, dann möchte man das gern in Schuss halten. Viele Mitglieder, denen das ähnlich geht, helfen mit, wo sie nur können", so Danny Großkopf.