Mehr Geld für Stadt- und Ortschaftsräte

Markneukirchen - Die erste Sitzung des Verwaltungsausschusses 2013 war insofern bedeutsam, da man hier einige neue Gesichter sah - schließlich gehört Erlbach seit Jahresanfang zur Musikstadt. Und um das Thema Eingemeindung drehten sich dann auch die ersten Beschlüsse.

So waren sich die Ausschussmitglieder einig, den Entwurf der neuen Hauptsatzung für die erweiterte Stadt in der vorgelegten Form dem durch die Erlbacher "Neuzugänge" auf derzeit 27 Mitglieder angewachsenen Stadtrat am 23. Januar zur Verabschiedung vorzulegen. Meist, so Hauptamtsleiter Volker Neef, handele es sich um redaktionelle Änderungen und Neuregelungen im Bereich von Zuständigkeiten, die der größeren Stadt angepasst wurden. Ebenso wurden bei der Gelegenheit Empfehlungen berücksichtigt, die das Staatliche Rechnungsprüfungsamt bereits vor einiger Zeit gegeben hatte.

Aufgenommen in die Satzung wurde die Einführung der Ortschaftsverfassung für Erlbach mit seinen weiteren Ortsteilen Gopplasgrün und Eubabrunn, für die ein gemeinsamer Ortschaftsrat gebildet wird. Im Zusammenhang mit der Eingemeindung wurde auch die Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit neu gefasst. Wesentlich ist eine Erhöhung der Vergütungssätze, die in Markneukirchen seit 2002 unverändert sind. So wurde etwa das Sitzungsgeld für Stadträte von 15 auf 30 Euro erhöht, für Ortschaftsräte von 12 auf 15 Euro. Je nach Ortsgröße erhalten die Ortsvorsteher statt 74 nun 114 bis 125 Euro. Wegen seiner Größe beträgt dieser Satz für Erlbach 345 Euro. H.S.