Mauerbau in Coschütz gegen Hochwasser

Das Thema Hochwasser spielt auch im Coschütz eine Rolle - obwohl der Elsterberger Ortsteil auf der Höhe liegt.

Elsterberg/Coschütz - Das Hochwasserproblem zeigte sich Anfang Juni. Wie Einwohner Mario Schleicher in der Ortschaftsratssitzung berichtete, lief das Wasser auf der Reimersgrüner Straße nicht ab - zwischen Kreuzung an der "Feldwiese" bis ins Tal zum "Gänsteich" in Richtung Wipplas. Die Kanalisation habe das Wasser des Starkregens nicht mehr fassen können. Dort an der Kreisstraße soll es nun einen Vororttermin mit ZWAV, Straßenmeisterei, Anwohnern und Ortschaftsrat geben. Das kündigte Ortsvorsteher Andreas Oberlein noch am gleichen Abend an.

Das zweite Abwasser-Problem betraf mehrere Flurstücke in der Friedensstraße. Dort sei das Wasser vom dahinter liegenden Feld in die Gärten und auf die Grundstücke der Bewohner geflossen. "Das ging weiter. Es floss über die Friedensstraße bis in die gegenüberliegenden Grundstücke", schildert Mario Schleicher, einen, den es auch betraf. Er bat den Ortschaftsrat um Hilfe für die Zukunft.

Ortschaftsratsmitglied Lutz Kätzel hatte das Thema schon zur letzten Bauausschuss-Sitzung im Elsterberger Rathaus angesprochen. Dort erhielt er die Auskunft, die Bürger mögen auf ihrem Grundstück eine Schutzmauer gegen das Wasser errichten. "Bis zu einer Höhe von zwei Metern ist das ohne Genehmigung möglich, erhielt ich Auskunft im Ausschuss", so Kätzel. Fakt ist, der Ortschaftsrat kann den betroffenen Bürgern in der Friedensstraße nicht direkt weiter helfen. Sie sollten sich jetzt nochmals mit der Stadtverwaltung besprechen und dann eben selbst was tun, bilanzierten Kätzel und Oberlein. j.st.