Marktschreier wagen in Plauen Neustart

Nach der fünfmonatigen Zwangspause wegen der Corona-Pandemie rechnet die Zunft der Marktschreier mit großen Verlusten. Die Mitglieder hoffen nun auf wenigstens noch zehn der 46 sonst üblichen Veranstaltungen pro Jahr, wie Joachim Borgschulze als Chef der Echten Gilde der Marktschreier vor dem Spektakel an diesem Wochenende auf dem Plauener Altmarkt sagt.. "Hinter den Marktschreiern liegt eine sehr schwierige Zeit, unsere Leute haben am Existenzminimum gelebt." An diesem Wochenende können nun auch die Plauener eimerweise Käse, Fisch, Nudeln und Wurst vom Markt tragen. Zehn Euro gelten als Standardpreis für die jeweilige Ware. Teilweise haben die Kunden selbst die Wahl und bestimmen, womit das Paket geschnürt wird. Nach dem Neustart Anfang August hoffen Wurst-Achim (Foto) , Aal-Ole, Käthe Kabeljau und andere dann auch noch in Stollberg und in Nordrhein-Westfalen auf Kunden. "Wir präsentieren eine althergebrachte Veranstaltung, die sich über die Jahrhunderte bewährt hat", sagte Borgschulze.      röss/dpa