Markt der schönen Dinge öffnet in Landwüst

Landwüst - Zum ersten Mal, am 17. und 18. August, öffnet das Vogtländische Freilichtmuseum Landwüst seine Pforten für den Kunsthandwerkermarkt "Markt der schönen Dinge".

Auf dem Gelände des Museums werden an über 60 Ständen Künstler, Kunsthandwerker und Kreative aus vier Bundesländern feines Kunsthandwerk ausstellen, ihre handgefertigten Produkte zum Verkauf bieten und Gutes für den Gaumen reichen - Samstag von 11 bis 18 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Ein Wochenende lang bieten sie ihre Kunst feil, erklären den Besuchern gern ihre Geschichte und Technik, führen vor, wie's funktioniert: Schmuckgestalter, Korbflechter, Holzgestalter, Textilgestalter, Keramiker, Puppenbauer und Seifensieder - nur Beispiele eines Universums von Verarbeitungstechniken und Produkten.

Ob für Wohnung, Freizeit oder Arbeitsplatz, Unikate und Kleinserien aus den unterschiedlichsten Materialen, wie Gold, Ton, Holz, Silber, Papier oder Glas - nur ein Bruchteil der Materialien des feinen Kunsthandwerks, das den Besuchern geboten wird. Der Markt wird von Live-Musik an verschieden Orten im Museumsgelände begleitet. An beiden Nachmittagen spielt das Puppentheater MANUART auf. Falk Pieter Ulke aus Ilmenau, auch mit Clownerie auf Stelzen im Marktgetümmel unterwegs, unterhält ab 15 Uhr mit Märchen und erstaunlichen Geschichten. Ebenso wird der Leipziger Drehorgelspieler Heinz Grabatsch die historischen Gemäuer mit zum Swingen bringen.

Vor allem an die Kinder ist gedacht. Dem Handwerker über die Schulter zu schauen ist aufregend. Noch aufregender ist es, selber Hand anzulegen. Es gilt, sich den "Kindergesellenbrief" zu verdienen. An verschiedenen Stationen können sich die Kinder in traditionellen Handwerkstechniken ausprobieren - zum Beispiel Filzen, Töpfern, Korbmachen - und werden dafür mit einem Stempel belohnt. Bei bestandener "Prüfung" gibt es den Gesellenbrief. Und auch für Feinschmecker bleibt der Markt sich treu. Alle sind eingeladen, es sich auf dem "Markt der schönen Dinge" richtig gutgehen zu lassen, so die Organisatoren. va