Markneukirchen feiert trotz Blitz und Donner sein 44. Bergfest

Da half kein Blitz und Donner beim abschließenden Festumzug: Die Markneukirchner feierten ihr 44. Bergfest und ließen sich durch nichts davon abbringen.

Zu Fuß, hoch zu Ross oder gut geschützt in der Kutsche oder dem Traktor strömten am Sonntag 30 Gruppen an den Zuschauern vorbei - trabten und tuckerten vom Festgelände am Oberen Berg bis zur Bismarcksäule und zurück. Mit dabei war auch die Postkutsche vom Pferdedorf Erlbach (Bild), der Verein gehört zum Pferdehof der Familie Sandner - und die Reiter desselben trabten hintendrein. 80 Vereine, 9 Ortsteile, 1 Stadt - hieß es in der Ankündigung des ersten Festumzuges seit 2009:

Auch wenn es am Ende nicht ganz so viele wurden - Hermann Ratz vom 1. Traditionsverein Markneukirchen/ Berg zeigte sich nach dem Spektakel zufrieden. Und das kann er auch sein: Nach drei Festtagen mit Musiker-Wettbewerb, Pferdeholzrücken und Holzknechtmeisterschaften, mit dem Öko- und Bauernmarkt, Fassbier und Volksmusik, haben die Markneukirchner wieder einmal bewiesen, dass ihr Berg hoch über der Stadt der ideale Ort für diesen Spaß ist. Katrin Mädler