Lortzing als Oster-Überraschungsgast

Es grünt und sprießt allerorten und die Parkanlagen beginnen den Zauber der Natur zu dekorieren - da freut sich der Osterhase. Auch Bad Elster bietet mit seinen historischen Gebäuden jede Menge wunderschöner Ostereiverstecke Hier die kulturellen Osterei-Bemalungen.

Bad Elster - Ein Abend mit Liedern von Reinhard Mey unter dem Titel "Es gibt Tage, da wünscht ich, ich wär mein Hund" in der KunstWandelhalle findet am Dienstag, 19. April, statt. Der Liedermacher Ludwig Müller möchte dabei das Publikum mitnehmen und einen Bogen von bekannten bis unbekannten Songs von Reinhard Mey spannen.

Am Mittwoch, 20. April, lädt Claus Baumann alias Kasper Klingtheler um 19.30 Uhr zu seiner musikalischen Buchlesung "Das verwunschene Land" in die KunstWandelhalle Bad Elster. Es waren die wunderbaren Fotos von Karl-Heinz Blei, die Mitte der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts Claus Baumann veranlassten, sich tiefer gehend mit den geologischen und historischen Gegebenheiten des oberen Vogtlandes zu beschäftigen. Und nach dem Bildband "Klingende Täler", der 1987 erschien, entstand eine Romanerzählung, in der sich zu den wundersamen Gegebenheiten des oberen Vogtlandes die realen und kuriosen menschlichen Geschichten gesellten, die Claus Baumann in seiner Kindheit und Jugend im oberen Vogtland hörte oder erlebte. Aus diesem Buch: "Klingtheler: Das verwunschene Land" liest und spielt Claus Baumann.

Am Gründonnerstag, 21. April, leitet um 19.30 Uhr im König Albert Theater symphonischer "Harfenzauber" die Osterfeiertage in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster ein. Im Rahmen des 8. Symphoniekonzerts verzaubert dabei die Soloharfenistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Astrid von Brück, das Publikum im Zusammenspiel mit der Chursächsischen Philharmonie auf historischen Instrumenten der Klassik unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Gemeinsam mit der renommierten Solistin der Staatskapelle erklingt an diesem Abend das Konzert für Harfe und Orchester in D-Dur von Antonio Vivaldi sowie das Konzert für Harfe und Orchester in B-Dur von Georg Friedrich Händel. Abgerundet wird das abwechslungsreiche Programm von Mozarts Pantomimenmusik "Pantalon und Columbine", Rossinis Streichersonate Nr. 1 in G-Dur und der Streichersymphonie Nr. 6 Es-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy. Bereits um 18.45 Uhr findet zum Konzertprogramm ein Einführungsvortrag mit Astrid von Brück und GMD Florian Merz statt.

Am Samstag, 23. April, öffnet sich um 19.30 Uhr im König Albert Theater der Vorhang für eine atemberaubende Irish Dance Show mit irischen Tänzen, Bildern und Musik. "The Heart of Ireland" zeigt mit eigenem künstlerischem Gesicht eine Tanz- und Bühnenshow der Extraklasse, die den Zuschauer mit originellen irischen Tänzen und Musik über die grüne Insel führt. Die Show bietet einen fulminanten und explosiven Irish Step Dance in modernem und traditionellem Stil. Begleitet wird diese mitreißende Live-Performance der Live-Band Shannon, die die Klangwelt irischer Musik mit den Tänzern dieser Show zusammenführen.

Am Ostersonntag, 24. April, wird um 19.30 Uhr im König Albert Theater mit "Frust oder Keule" das neue Programm der Leipziger Pfeffermühle vorgestellt. Es ist die kabarettistische Antwort auf den schwarz-gelben Einheitsbrei aus "Muttis" Küche. Gänsebraten, eine Rubrik in der Speisekarte steht für satirische Kochkunst. Das Rezept birgt kaum Geheimnisse: Man nehme ein paar dicke Brocken aus Politik und Gesellschaft, übergieße sie mit geschmacksloser Koalitionsbrühe, würze mit oppositionell verwässertem Ketchup, rotem Paprika und etwas Grünzeug aus dem Vorgarten, rühre das Ganze kräftig um - und fertig ist die Suppe, die wir uns bei den letzten Wahlen selbst eingebrockt haben und nun auslöffeln müssen.

Am Ostermontag, 25. April, wird um 19 Uhr die komische Oper "Der Waffenschmied" mit dem Ensemble und Orchester der Landesbühnen Sachsen unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz mit etwa 90 Mitwirkenden im König Albert Theater aufgeführt. Neben dem "Wildschütz" und "Zar und Zimmermann" zählt "Der Waffenschmied", der Lortzing 1846 eine Kapellmeisterstelle am Theater an der Wien einträgt, zu den meistgespielten Opern des Komponisten. va