Leubnitz kritisiert den Gemeinderat

Rosenbach/Leubnitz - "Ich finde es befremdlich, dass im Gemeinderat ein Beschluss über einen Pachtvertrag im Ortsteil getroffen wurde, ohne dass dem Ortschaftsrat vorher die Gelegenheit gegeben wurde, seine Meinung dazu zu äußern", bemängelte Heinz Reichardt in der Beratung des Leubnitzer Ortschaftsrates.

Er sieht darin nach eigenen Worten einen Verstoß gegen die demokratischen Gepflogenheiten, den Vertretern der Bürger vor Ort eine Bewertung des Vorganges abzugeben. Schließlich stehe der Rat zwischen den Einwohnern und der Gemeindevertretung und wisse daher wohl am Besten über die örtlichen Gegebenheiten Bescheid. Die Kritik wurde vom anwesenden Bürgermeister Achim Schulz angenommen, der beschwichtigend erklärte, dass der Vertrag stets nur für ein Jahr abgeschlossen gilt und sich nur automatisch um den gleichen Zeitraum verlängert, wenn er nicht vorher durch eine der beiden Seiten gekündigt wird. Im konkreten Fall handelte es sich um ein gemeindeeigenes Grundstück, welches Lars Michaelis zur Pacht überlassen wurde. jpk