Leitstelle geht - Rettung bleibt für Vogtländer

Rettung bleibt nah für Vogtländer. Auch wenn die Kreisräte am Donnerstag in Markneukirchen den Beitritt des Vogtlandkreises zum neuen Rettungszweckverband "Westsachsen" per 31. Dezember 2012 beschließen. Sorge trägt hierfür das ausgeklügelte Netz der 14 Rettungswachen, die sich gut verteilt über die Fläche des Vogtlandkreises erstrecken.

Komplett wird das Netz bald durch die Rettungswache Elsterberg. Erschließungsmaßnahmen für die neue Wache werden nach Aussage von Jens Leistner, Geschäftsführer des Eigenbetriebes Rettungdienst Vogtlandkreis, in den kommenden Tagen beginnen. Der Baustart hatte sich verzögert, weil sich die Entwässerung am geplanten Standort im Außenbereich sehr schwierig gestaltete. "Jetzt wurde eine Lösung gefunden", so Leistner. Rohbauarbeiten werden, sobald es die Witterung zulässt, im Frühjahr beginnen.

Ausverhandelt sind die Verträge für die Bildung des Rettungszweckverbandes Westsachsen. Sitz des Verbands wird Plauen sein, Zwickau behält eine Geschäftsstelle. Die Rettungsleitstelle Plauen wechselt in die gemeinsame Regionalleitstelle mit Sitz in Zwickau. Der erste Bauabschnitt der Integrierten Regionalleitstelle Zwickau soll Ende 2012 beendet sein. Danach beginnt die schrittweise Montage umfangreicher Technik, die voraussichtlich ein Jahr in Anspruch nehmen wird.

Anfang des Jahres 2014 könne dann mit dem Probebetrieb begonnen werden. Sollte dieser erfolgreich sein, startet laut Geschäftsführer Leistner der schrittweise Umzug der einzelnen Bereiche. "Mit dem III. Quartal 2014 könnte das Vogtland auf die neue Leitstelle aufgeschaltet werden", erklärt Jens Leistner, der auch für die neue Aufgabe zur Verfügung stehen wird. Der Verbandsvorsitz geht an einen der beiden Landräte - entweder an Dr. Tassilo Lenk oder Dr. Christoph Scheuer aus Zwickau.