Lehmänner schicken Schlitten zur Antarktis

"Gute Reise" wünscht Titus Lehmann, Inhaber der Firma Lehmann-UMT GmbH, vier seiner Frachtschlitten. Am Montag wurden die je 3,7 Tonnen schweren Schlitten auf einen Sattelzug geladen.

Von dort geht es nach Bremerhaven und von da per Schiff Richtung Kapstadt. In ein paar Wochen werden die stählernen Spezialschlitten an ihrem Ziel, der Antarktis, angekommen sein. Dort leisten die in Jocketa konstruierten und angefertigten Schlitten verschiedenen Polarforschungs-Teams beste Dienste beim Transport von Forschungsutensilien, Heizöl und Containerbauten.

So auch dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung Deutschland, für die Lehmann schon mehr als 50 Stück geliefert hat. Auch diesmal gehen zwei der Schlitten dorthin, zwei weitere an einen anderen Kunden.

Vor 13 Jahren stieg das Jocketaer Unternehmen in den Bau der Polarschlitten ein und lieferte bis heute weit über 100 Stück aus - an Kunden aus Japan, China, Chile, England, Indien und den USA. Gerade jetzt werden die Schlitten in der Antarktis dringend gebraucht: Denn dort beginnt der Sommer und damit etliche Forschungsprojekte. Bis zu Minus 60 Grad Kälte müssen die Schlitten standhalten. cze