Leerstand erzwingt Oelsnitzer Stadtumbau

Das Neubauviertel von Otto-Riedel-Straße und Adolf-Damaschke-Straße einschließlich des Ortsteils Raschau wird Stadtumbaugebiet. Dafür votierte der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

Für das Gebiet ist ein Städtebauliches Entwicklungskonzept (Seko) geplant, in dem Ziele und Maßnahmen festgelegt werden. Unter anderem sollen öffentliche und private Gebäude saniert und nicht erhaltenswerte Substanz abgerissen werden. Damit einher gehen die Aufwertung öffentlicher Räume, die Änderung der Infrastruktur sowie die energetische Stadterneuerung. Mit dem Konzept können Fördermittel im Rahmen des Stadtumbau Ost beantragt werden.

Frist dafür ist der 28. Februar, informierte stellvertretende Stadtbaumeisterrin Kerstin Zollfrank. In der Otto-Riedel-Straße und in der Damaschkestraße erwartet die Stadt durch die Überalterung der Einwohnerschaft eine Zunahme des Leerstands von Wohnungen. Die Oelsnitzer Wohnungsbau-Gesellschaft (Oewog) soll in das Entwicklungskonzept einbezogen werden.