Landwirte informierten sich im Versuchsgut Christgrün an der Pöhl

Welche Pflanzen unter welchen Bedingungen versprechen die höchsten Erträge? Welche sind am widerstandsfähigsten?

Mehr als 130 Landwirte aus Vogtland und dem Raum Zwickau, Berufsschüler aus Reichenbach und Saatgutproduzenten aus ganz Deutschland informierten sich am Dienstag beim Feldtag auf der Versuchsstation in Christgrün an der Talsperre Pöhl. Auf zig kleinen Versuchsfeldern wachsen verschiedene Pflanzen: Ackerbohnen (Foto), Hafer, Weizen, Braugerste, Raps - insgesamt 22 Versuche mit 10 Kulturen.

Sylvia Neuber, die Leiterin der Versuchsstation, sprach über die Zeitpunkte der Saat, das Wetter hier auf 430 Meter Meereshöhe, über Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie die aufgetretenen Schäden. So sei der Raps gut über den Winter gekommen - bis zu einer Mäuseplage. "Schaden hat die Saat ab Mitte März genommen, als weniger Schnee auf ihr lag, dafür aber ein starker Ostwind wehte", so Frau Neuber. Wegen der Nässe habe man erst Anfang April das Ackerland befahren können. "So war es schwierig, die geplanten Pflanzenschutzmaßnahmen umzusetzen", sagte sie. j.st.