Landrat Lenk: "Wir wollten diese Prüfung"

Der Rechnungshof hat am Donnerstag Einsparpotenziale für die zehn Landkreise des Freistaates vorgestellt. Der Vogtlandkreis gehörte zu den drei Pilot-Landkreisen.

"Wir wollten diese Prüfung. Der Vergleich bringt Transparenz für die Umsetzung der Reform mit strategischen Empfehlungen bis 2020", so Landrat Dr. Tassilo Lenk, der die Ergebnisse grundsätzlich als positiv bewertet.

"Die für unseren Landkreis festgestellten Ergebnisse gehen mit dem bereits 2009/10 von uns erstellten Personalentwicklungskonzept konform", sagte Personalamtsleiter Peter Plohmann. Den vom Rechnungshof genannten 136 einzusparenden Stellen stehe in der Kreisverwaltung ein mögliches Einsparpotenzial von etwa 200 Stellen bis 2020 gegenüber. Damit sei weiterhin eine sozial verträgliche Konsolidierung möglich.

"Die gesetzliche Altersteilzeitregelung haben wir konsequent genutzt. Derzeit sind 155 Mitarbeiter erfasst - 104 befinden sich in der Arbeits- und 51 in der Freizeitphase", fügte er hinzu. Gleichzeitig sei es erforderlich, einen Korridor für Neueinstellungen zu schaffen, um qualifiziertes Personal zu bekommen. In die dazu notwendigen Modernität und Struktur habe die Kreisverwaltung schon in den letzten Jahren investiert. Die Zentralisierung im Horten gehöre dazu wie die hohe Anzahl der Telearbeitsplätze, Internet sowie aktuell die Einführung des E-Postbriefes, eines Dokumentenmanagementsystems sowie Bürgerterminals und Bürgerbüros, heißt es weiter. va