Kündigungen im Sozialbereich sind vom Tisch

Befürchtete Kürzungen im Sozialbereich wird es nicht geben. Die Finanzierung der auf Freie Träger der Wohlfahrtspflege übertragenen Pflichtaufgaben wird 2013 und 2014 vom Vogtlandkreis gesichert.

Plauen - Aufatmen bei den Freien Trägern der Wohlfahrtspflege. Die Finanzierung der auf Freie Träger der Wohlfahrtspflege übertragenen Pflichtaufgaben der Bereiche "Soziale Schuldnerberatung", "Behindertenberatung", "Ehe-, Familien- und Lebensberatung" werde auch 2013 und 2014 durch den Vogtlandkreis sichergestellt, heißt es jetzt in einer Pressemitteilung.

Sowohl Haushalts- und Finanzausschuss, als auch der Gesundheits- und Sozialausschuss, hatten sich intensiv mit der Sicherstellung der Finanzierung der eingangs genannten Beratungsdienste beschäftigt. Dringlich wurde angemahnt, keine Mittel im sozialen Bereich zu kürzen. So informierte unter anderem auch Karin Höfer, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE, dass man mit Verantwortlichen betroffener Freier Träger gesprochen habe. Kürzungen auf diesem Gebiet dürften keinesfalls erfolgen. Reduzierungen der Mitarbeiterstellen würden ansonsten zu unvorhersehbaren Folgen Betroffener führen. Die Fraktion forderte daher die Aufhebung entsprechender Beschlüsse.

Fachlich zuständig ist für diese Thematik das Sozialamt des Vogtlandkreises. Laut Presseinformation haben aktuelle Gespräche mit den zuständigen Trägern ergeben, dass die vorgehaltenen Angebote bedarfsgerecht und deren Finanzierung angemessen ist. Die zwischen den Trägern und dem Vogtlandkreis bestehenden Verträge der Leistungserbringung und Vergütung werden daher ohne Kapazitätsveränderungen fortgeführt, wird mitgeteilt. Dies bedeute, dass keinem der Mitarbeiter im angegebenen Zeitraum eine Kündigung drohe. Ratsuchende Bürger des Vogtlandkreises können wie bisher die angebotenen Sprechstunden an den bekannten Orten uneingeschränkt in Anspruch nehmen.

Laut Pressemitteilung stellt der Vogtlandkreis für diese angemessenen Personal- und Sachkosten zur Erfüllung der Pflichtaufgaben im Sozialbereich Mittel in Höhe von 37 580 Euro für 2013 und in Höhe von 109 682 Euro für 2014 bereit als überplanmäßige Ausgaben. va