Kreisbauamt Plauen gibt ersten Zwischenstand

Nicht so schnee- aber frostreich war der Winter auf den vogtländischen Kreisstraßen. Eine erste Schadensbegutachtung nahmen die vier Kreisstraßenmeistereien in der vergangenen Woche vor. "Im Vergleich zu 2011 sind weniger akute Winterschäden auf unseren Straßen festzustellen", so die erste Einschätzung durch den im Landratsamt zuständigen Amtsleiter Dietmar Rentzsch.

dazu wird weiter informiert: Da zum jetzigen Zeitpunkt sich trotz der milderen Temperaturen noch Frost im Straßenoberbau befinde, könne eine endgültige Bilanz erst Ende März/ Anfang April abgegeben werden.

Sorgen bereiten die Kreisstraßen, die noch keinen grundhaften Ausbau hatten und bereits vor dem Winter in einem doch eher schlechteren Zustand waren. Deshalb werden extreme Gefahrenstellen mit Heißmischgut beseitigt. Rund 12 Tonnen Heißmischgut werden pro Tag eingesetzt, um größere Gefahrenstellen zu beseitigen. Dabei werden hauptsächlich die Straßenmeistereien in Reichenbach und Falkenstein im Einsatz sein. So war für gestern der Bereich Treuen/Herlasgrün sowie Raasdorf, Zaulsdorf, Tirpersdorf im Plan. "Weitere Schlaglöcher werden nach wie vor mit Kaltmischgut ausgebessert", kündigt Rentzsch weitere Maßnahmen zur Winterschadensbeseitigung an.

Durch die bereit gestellten Fördermittel des Freistaates in Höhe von 371 000 Euro und im Kreishaushalt geplanten 123 000 Euro können zur Winterschadensbeseitigung Aufträge im Wertumfang von 494 000 Euro vergeben werden. Konkrete Maßnahmen werden derzeit vorbereitet und stehen am 26. April zur Beschlussfassung auf der Tagesordnung des Kreistages, heißt es abschließend. va