Kraul mit Klamotten

Plauen/Pöhl - Morgen werden in der Schwimmhalle sowie im Gelände des Sportforums in Chemnitz die Sachsenmeisterschaften im Rettungsschwimmen ausgetragen. Rund 210 Teilnehmer gehen in 26 Mannschaften an den Start. Diese sowie 30 Einzelstarter kommen aus 17 vorwiegend DRK-Kreisverbänden. Mit dabei sind auch Mitglieder der Wasserwacht Plauen. Martina Meier befragte dazu den Vorstandsvorsitzenden Roland Ebert. Der 42-jährige ist seit 1982 bei der Wasserwacht und seit 15 Jahren Vorstandsvorsitzender.  v  Herr Erbert, welches Aufgebot schickt die Wasserwacht nach Chemnitz? Wir treten mit sechs Frauen und Männern an und stellen damit eine der neun gemischten Mannschaften, die vorab gemeldet sind. Unsere Starter wurden von Frank Frank Weigelt bestens vorbereitet. Weigelt ist seit mehr als 20 Jahren Ausbildungsleiter.  X  Welche Prüfungen gilt es zu bestehen? Zuerst einmal werden die Schwimmfähigkeiten beim Flossenschwimmen, Tauchen oder in der "Kleiderschwimmstaffel" getestet. Alles nach Zeit, versteht sich. Bei simulierten Unfällen sind Rettungsübungen zu absolvieren. Hier gilt es, die Erste-Hilfe-Kenntnisse unter Beweis zu stellen. Auch theoretische Fragen unter anderem zur Wasserwacht sind zu beantworten.

 X  Welche Chancen rechnen Sie sich aus? Sehr gute. Schließlich waren wir schon einmal Sachsenmeister. Ansonsten belegten wir immer zweite, dritte oder vierte Plätze. Das ist aber auch kein Wunder.

 X  Warum nicht? Wir sind mit unseren 150 Mitgliedern eine der aktivsten Wasserwachten in Sachsen. Allein durch unseren regelmäßigen Einsatz an der Talsperre Pöhl bleiben wir stets in der Übung. Unsere praktischen Erfahrungen werden uns auch dieses Mal wieder zugute kommen.  X  Der Vogtland-Anzeiger wünscht viel Erfolg.