Kranzniederlegung: Mahnung für Generationen

Plauen - Im Gedenken an die Zerstörung Plauens vor 65 Jahren fand am Freitag eine stille Kranzniederlegung auf dem Hauptfriedhof statt.

 

Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer, Bürgermeister Manfred Eberwein sowie der Opferverband und Angehörige von damals ums Leben gekommenen Plauenern legten Blumen und Gestecke nieder. Unter ihnen auch Irmgard Reinecke. Zusammen mit ihrer Nichte Christa Müller kam sie wie schon in den vergangenen Jahren, um der Opfer zu gedenken. Müller feierte gestern ihren 65. Geburtstag.

 

Sie war das Kind, das am 10. April 1945, gerade mal einen Tag alt, als einzige im Haus den Bombenangriff überlebte. Auch weitere Zeitzeugen säumten die Wege. Einige mit Bildern, die sich für ewig ins Gedächtnis einprägen. Und alle gemeinsam einig darüber, dass es nie mehr dazu kommen darf, dass Menschen derart Schreckliches durchmachen müssen. sr