"Königin der Nacht" in der Festhalle Plauen

Plauen - Als "Königin der Nacht" in Mozarts "Zauberflöte" debütierte die damals 19-jährige Eva Lind mit hervorragender Leistung an der Wiener Staatsoper. Seither verzaubert die beliebte und gefragte Sopranistin die Herzen der Zuhörer in den Sälen weltweit.

 

Die gebürtige Innsbruckerin stand schon auf den Bühnen von Paris, London, Berlin, Mailand, Madrid, Tokio, Shanghai oder Buenos Aires, wo sie Paraderollen der Operngeschichte wie beispielsweise Violetta ("La Traviata"), Juliette ("Roméo et Juliette"), Marie ("La Fille du Régiment"), Rosalinde ("Die Fledermaus") und vielen mehr gespielt und gesungen hat. Am Freitag, 4. März, um 19.30 Uhr kommt der Weltstar in die Festhalle Plauen und präsentiert in einem Galakonzert zusammen mit der Vogtland Philharmonie einen bunten musikalischen Querschnitt seines einzigartigen Könnens.

 

Unter der Leitung von Chefdirigent Jirí Malát erklingt ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm mit Titeln aus Oper, Operette und Musical. Mit Auszügen aus der italienischen und französischen Oper verspricht Eva Lind zunächst klassischen Musikgenuss. Neben weltberühmten Arien wie "Caro nome" aus Verdis "Rigoletto" und "Una voce poco fa" aus Rossinis "Barbier von Sevilla" schlüpft sie mit dem Titel "Je veux vivre" auch in die Rolle der Juliette aus Gounods "Roméo et Juliette". Nach einer Pause zeigt sich die Sopranistin von ihrer romantischen Seite und zeigt mit Klassikern wie "Ich hätt? getanzt heut Nacht", "Ich bin verliebt" und "Mein Liebeslied muss ein Walzer sein" ihr vielseitiges Repertoire.

 

Der Frühlingsstimmenwalzer von Johann Strauß zum Abschluss verleiht dem Konzerthighlight zudem ein frühlingshaftes Kolorit.

Aber auch in den Gesangspausen wird es nicht langweilig. Mit Dvoráks Slawischen Tanz Nr. 8, der Strauß?schen Annenpolka oder Leroy Andersons "Bugler?s Holiday" verspricht auch das Orchester kurzweilige und beste Unterhaltung. Ein besonderes musikalisches Bonbon versprechen jedoch Wieniawskis Polonaise brillante op. 4 sowie die feurige Czardas von V. Monti für Solo-Violine und Orchester zu werden, die Konzertmeister Sergei Synelnikov als Solisten virtuose Brillianz, Spielfreude und viel feuriges Temperament abverlangen. Jan Meinel wird als sympathischer und charmanter Moderator durch den Abend führen. va