Kloßvogt: Gastwirte, traut euch!

Gastwirte aufgepasst: Zückt eure Kochlöffel, haltet die Pfannen bereit und werft den Herd an. Der Gaststätten-Wettbewerb "Kloßvogt" startet in die 14. Runde. Gastwirte sind aufgefordert, mitzumachen.

Von Cornelia Henze

Plauen - Zum 14. Mal rufen der Thüringer Küchenmeister Harald Saul, die Industrie- und Handelskammer, der Tourismusverband Vogtland und der Vogtland-Anzeiger zum Kochwettbewerb auf. Schon jetzt sind die Ausrichter gespannt, wohin die Kloßvogt-Trophäe dieses Mal geht. Bis jetzt steht der Pokal noch im Reichenbacher Museumskeller, dessen Team im vorigen Jahr die Geschmacksnerven der Jury traf.
Traditionelle vogtländische und thüringische Speisen, bodenständig und ehrlich: Damit können teilnehmende Gasthöfe auf jeden Fall bei der Jury punkten. "So Schickimicki-Zeug, wie Krokodilsteak ist nicht gefragt", stellt Harald Saul klar. Allerdings sollten die Teilnehmer wissen, dass - auch wenn sich der Wettbewerb "Kloßvogt" nennt - mehr als Klöße auf den Teller dürfen.
Und so geht‘s: Wer sich für den Wettbewerb angemeldet hat, wird einen schönes Tages von der vierköpfigen Jury beehrt. 
Das passiert zwischen Juli und September dieses Jahres. "Wir Testesser melden uns natürlich vorher nicht an", sagt Wilfried Hub, Chefredakteur des Vogtland-Anzeigers. Wenn die Jury im Lokal Platz genommen hat, kostet sie sich durch vier Gerichte. Augenmerk liegt dabei auf typisch Regionalem. Das können knusprige Bratkartoffeln mit Sülze sein, der gute alte Sauerbraten oder die Roulade, Klöße verschiedener Art, Bambes oder auch mal ein Fisch aus hiesigen Gewässern. 
Hernach geht die Jury in sich und lässt das Erlebnis Testessen auf sich wirken: Bewertet werden Ambiente des Lokales, Freundlichkeit und Service, Einsatz und Herkunft der Produkte (Regionalität) und die Schmackhaftigkeit des Essens. Letzteres wiegt in der Bewertung mehr und höher als die anderen Punkte. Natürlich sollte sich das Gericht auch optisch gut auf dem Teller ausmachen, denn wie heißt es so schön: Das Auge isst mit.
Seit letztem Mal werden nicht nur der Erste, sondern auch der Zweit- und Drittplatzierte prämiert. Dirk Heinze vom Tourismusverband verspricht den Siegern ein Marketingpaket, bestehend aus den Text- und Bildberichten der jeweiligen Gaststätte im Zusammenhang mit dem Wettbewerb sowie eine Präsentation des Siegers im Vogtlandjournal, der Zeitschrift des Tourismusverbandes, welche in einer Auflage von 100 000 Exemplaren regelmäßig erscheint. Der Großhandelsmarkt Selgros vergibt an jeden Teilnehmer zudem einen Einkaufsgutschein. Gastwirte sollten sich nicht scheuen, mitzumachen, denn jeder, der sich am Wettbewerb beteilige und sich der Jury stelle, gewinne an Erfahrung, ermutigt Daniela Seidel von der IHK die Gastwirte, sich anzumelden. Jeder Teilnehmer findet sich, egal, ob er am Ende gewinnt oder nicht, in der Berichterstattung des Vogtland-Anzeigers sowie der Tagespresse in Ostthüringen wieder.
Ihre Teilnahme zugesagt hat zum wiederholten Male der zweimalige Kloßvogt-Sieger "Fröhliche Wiederkunft" aus dem thüringischen Linda (bei Weida). Ganz neu am Start sind diesmal die Gaststätte "Am Schloßturm" in Auerbach, die "Schöne Aussicht" in Hohenölsen bei Greiz gelegen und das Sachsenhofstübl in Bad Elster.
Die Jury freut sich auf eine Handvoll weitere Bewerber - aus dem thüringischen und sächsischen Vogtland, gerne auch aus Plauen und dem oberen Vogtland.

Mitmachen beim Kloßvogt

Teilnehmer finden das Anmeldeformular auf der Seite des Tourismusverbandes: 
www.vogtland-tourismus.de
Das ausgefüllte Formular geht an:
heinze@vogtland-tourismus.de oder Fax: 03744-1888659
Einsendeschluss: Anfang Juni