Klingenthaler Bundespolizei auf Bahnhof bedrängt

Bedrängt wurden am Donnerstag Beamte der Bundespolizei auf dem Bahnhof Zwickau.

Wie es in der Presemitteilung der Bundespolizei Klingenthal heißt, wollten am Mittwoch, gegen 22 Uhr, Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal im Bereich des Bahnhofs Zwickau, nach Einfahrt eines Reisezuges, eine Identitätsfeststellung bei zwei deutschen Staatsangehörigen 25 Jahre und 41 Jahre alt, durchführen. Dies war notwendig geworden, nachdem der Zugbegleiter zuvor um Hilfe bei der Personalienfeststellung gebeten hatte. Die zwei Männer hatten unmittelbar davor in dem Zug, noch während der Fahrt, Verunreinigungen im Waggon verursacht.

Beide Beschuldigten weigerten sich, ihre Ausweise vorzuzeigen und bedrohten zudem die Bundespolizeibeamten verbal. Im weiteren Verlauf wurden die Beamten dann auch körperlich von den offensichtlich alkoholisierten Männern angegriffen. Daraufhin erfolgte nach vorheriger Androhung der Einsatz von Pfefferspray. Die Angreifer wichen zurück. Bei der Auseinandersetzung wurde niemand verletzt. Die Personen wurden wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Ein erster Atemalkoholtest bei den Beschuldigten ergab einen Wert von 1,22 beziehungsweise 2,02 Promille. Außerdem wurde Donnerstagabend, in Johanngeorgenstadt, ein weiterer Libanese (21) kontrolliert, der sich ebenfalls widerrechtlich im Bundesgebiet aufhält, teilt die Bundespolizeiinspektion Klingenthal in einer Presseinformation weiter mit. Die zuständige Ausländerbehörde bearbeitet auch diesen Fall weiter. Den Mann erwartet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz. va