Klingenthal: Streit nach Funkenflug

Laut Veranstalter war es die letzte Veranstaltung dieser Art in der Arena. Und daran sei die Stadtverwaltung schuld: Übermäßige Kosten, etliche Genehmigungen, kleinliches Denken - lauten die Vorwürfe.

waltung nicht auf sich sitzen. Tatsache sei, sagt Bürgermeister Enrico Bräunig, dass die Stadt bereits am 5. Januar den Veranstalter Thomas Martin per E-Mail auf die Anmeldefrist von vier Wochen hingewiesen habe und zugleich an offene Beträge für Genehmigungen und die Stellung der Brandsicherheitswache aus vergangenen Jahren erinnerte.

Die Veranstaltungsgenehmigung kostet übrigens 25 Euro, wie Ordnungsamtsleiterin Frau Schneider informiert. Leider gab es darauf keine Reaktion, so dass die Stadt am 11. Juni telefonisch erneut Kontakt mit Martin aufnahm, der dabei versicherte, alle Unterlagen beizubringen und die Beträge zu begleichen. Das erfolgte jedoch nicht.

Am 19. Juni entschuldigte sich der Veranstalter per E-Mail mit Hinweis auf Versäumnisse eines Mitarbeiters, nachdem die Stadt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren angedroht hatte. Ungeachtet der verstrichenen Anmeldefrist wurde durch die Stadt am 22. Juni nach Begleichung der Außenstände und Vorkasse für die Samstagveranstaltung diese sofort genehmigt.

Für Bürgermeister Bräunig sind die Vorwürfe des Veranstalters und die Aussage, man werde wegen der Probleme mit der Stadt wohl nicht mehr nach Klingenthal kommen, nicht nachvollziehbar. "Wir haben die Veranstaltung sehr gern hier, allerdings müssen gewisse Grundregeln, die mit Sicherheit in anderen Orten genauso gelten, eingehalten werden."

Vielleicht, so mutmaßt er, spielt dabei Frust eine Rolle. Einerseits hätten sich seiner Kenntnis nach mehr Zaungäste außerhalb als Besucher innerhalb der Arena eingefunden, und andererseits hätte ein ortsansässiger Imbissbetreiber das Bier vor der Arena billiger verkauft als der Veranstalter in der Arena.