Klingenthal geizt mit Geld für Senioren

Zankapfel waren die 14 000 Euro, um die der Club die Stadt gebeten hatte - die Summe wie bisher. Sowohl der Verwaltungs- als auch der Sozialausschuss der Stadt hatten sich dafür ausgesprochen. Stadtrat Peter Vodel meinte jedoch, 12 000 Euro würden ausreichen, da es hier vorrangig um die Abdeckung von Personalkosten gehe, die sich reduziert hätten. Das Geld würde bei anderen Vorhaben, wie dem Straßenbau, fehlen. Dem schloss sich Thomas Ungethüm an.

Anders allerdings Carsten Förster. Er sprach von Lohnkosten von 2,50 Euro je Stunde, die wohl eher symbolisch seien. Gleichzeitig dankte er dem Verein für seine Arbeit, die im Hinblick auf soziale Kontakte für ältere Menschen wichtig seien und verteidigte den Betrag von 14 000 Euro. Ein Änderungsantrag zur Reduzierung auf 12 000 Euro fand jedoch mit sieben zu sechs Stimmen eine knappe Mehrheit, was vom Publikum mit Kopfschütteln quittiert wurde. 15 000 Euro für zwei Stunden Fete geht, nicht aber 2000 Euro für Rentner über ein ganzes Jahr, so die Meinung.

Ein Okay gab es für die Konzeption des Jugendtreffs in der Schulstraße. Diese ist Voraussetzung für die Bereitstellung von Mitteln des Kreises. Die Räte zeigten sich mit den Erläuterungen zufrieden.