"Klein & Fein" wird ganz groß

Klein & Fein", so lautete das Motto der Auerbacher Einkaufsnacht, die am Samstagabend viele Besucher in die Drei-Türme-Stadt lockte.

Auerbach Bei besten Wetter und Dank der guten Organisation durch den Gewerbeverein "Wir in Auerbach" (WiA) erlebten die Gäste eine Veranstaltung, die aus Shopping, Mode und Musik bestand. "Im letzten Jahr mussten wir unsere Einkaufsnacht wegen Corona absagen. Nun haben wir den Leuten wieder etwas geboten und damit die Sehnsucht nach Festen und Feiern etwas stillen können", so Auerbachs Citymanager Uwe Prenzel.
Wie immer startete das Event mit einer Modenschau auf dem Neumarkt. Choreografin Nadine Trommer stellte dabei mit ihrer Model-Truppe im flotten Tempo die aktuellen Kollektionen Auerbacher Fachgeschäfte und Boutiquen vor. "Von Kleidung über Schuhe bis hin zu Brillen und Nachtwäsche war alles dabei. Das Besondere: alle präsentierten Stücke sind in den Auerbacher Geschäften erhältlich. Wir haben bei den Zuschauern also die Lust geweckt, dieses oder jenes später auch zu kaufen. Am Ende der Einkaufsnacht haben unsere Händler bestätigt, dass dies funktioniert hat", freute sich Nadine Trommer.
Zufriedenheit äußerten die Besucher über das gastronomische Angebot. Im Vergleich zu den vorangegangenen Einkaufsnächten hatten die Organisatoren da tüchtig nachgelegt. "Neben den klassischen Rostern und Steaks gab es diesmal an mehreren Ständen zwischen dem Alt- und Neumarkt indische Gerichte, kreative Burger und leckeres Pulled-Pork", lobte der Citymanager, der sich freute, das nirgendwo lange Warteschlangen entstanden: "Wir hatten einfach genügend Marktstände."
Jörg Dünnebier vom Tanzstudio "1-2-Step" sorgte mit einem Non-Stop-Programm auf dem Altmarkt für Partylaune. Bis tief in die Nacht präsentierte er mit seinem Team nicht nur seine Spezialität, den Showtanz. Er animierte die Zuhörerschaft auch zum Mitmachen.
Auch optisch legte die Auerbacher Einkaufsnacht diesmal eine Schippe drauf. In der blauen Stunde des Abends wurden die Fassaden der innerstädtischen Geschäftswelt mittels LED-Technik in farbiges Licht gehüllt. Das gab der Stadt einen ganz besonderen Charme. Etwas zu früh als im Programm angekündigt zündete Auerbachs Chef-Pyrotechniker Oliver Scharff dann ein mächtiges Feuerwerk. "Im Interesse der vielen anwesenden Kinder haben wir das Feuerwerk nicht erst 22 Uhr, sondern 30 Minuten zeitiger abgeschossen", begründet Prenzel die kurzfristige Änderung.
Alles in allem waren am Ende alle zufrieden. Den Besuchern hat es gefallen und die Ladenkassen haben laut geklingelt. Nun hoffen alle Beteiligten, dass die Vorbereitung der baldigen Auerbacher Weihnachtszeit nicht umsonst laufen und die Pandemie keinen erneuten Strich durch die Rechnung macht. hhag