Klanggarten in Weberhäusern

Romantische Stimmung im Weberhausgarten an einem lauen Sommerabend. Fünfzig geladene Gäste waren gekommen.

Plauen  Zum fünften Mal hatten die Stadtwerke Strom Plauen zu diesem Event eingeladen. Fünfzig Gäste, allesamt Teilnehmer beim Gewinnspiel um die begehrten Eintrittskarten zum Klanggarten in den Weberhäusern, waren am Donnerstagabend mit Mann, Frau, Freundin oder Freund in die bunt erleuchteten Gärten am Plauener Mühlgraben gekommen. Erfahrungsgemäß war in vergangenen Jahren großer Andrang, wusste Geschäftsführer Peter Kober. "Wir haben über sozialen Medien ein Gewinnspiel ausgeschrieben und über 150 Leute meldeten sich." Pressesprecherin Mandy Wolf erklärte, dass auf Grund der Hygieneverordnungen nur 100 Personen in die Gärten dürfen. So habe man sich entschieden, 50-mal zwei Karten zu verlosen. In diesem Jahr wurde auf die Vorführung von Kurzfilmen und Basteln verzichtet. Pünktlich 20 Uhr begann das Duo Stiehler/Lucaciu auf der Bühne zu spielen. Die beiden Musiker bereisen derzeit mit dem "Duo Wohnmobil" das Land und haben im Vogtland bereits das vierte Konzert. Antonio Lucaciu mit seinem Saxofon und Sascha Stiehler am Keyboard sorgten für zwei Stunden abwechslungsreicher Musik. Mit dabei war der junge Schauspieler Benjamin Vinnen. Mit seiner Erklärung zum Thema Quallen oder auch die Erläuterung, was Strom eigentlich ist und "wir alle unter Strom stehen", sorgte er für beste Laune. Die drei Leipziger unterhielten mit großen Melodien über kleine und verrückte Dinge. Für das leibliche Wohl hatten die Mitglieder des Vereins Unikat e.V. gesorgt. "Mein Freund und ich, wir haben beide versucht, Karten zu bekommen. Ich habe gewonnen", Mandy Läufer strahlte, als sie durch den Eingang kam. Schon fast etwas spät, die ersten Gäste hatten rund um die Bühne Platz genommen. "Wir gehen weiter hinter", beschloss das junge Paar. Kurz vor Ende des Konzertes stieg Antonio Lucaciu mit dem Saxofon von der Bühne und spielte speziell für die Gäste im hinteren Teil des Gartens. Der Extrabeifall war ihm sicher. Das Besondere am Zweistunden-Auftritt war, dass die erste Stunde im Livestream auf Facebook und Instagram übertragen wurde. Auch wenn Stiehler die "fünf Zuschauer" begrüßte, waren sich alle sicher, dass es bedeutend mehr Fans vor dem Monitor waren.