Kinder erobern Falkensteiner Spielplatz

Ein neuer Kinderspielplatz im Falkensteiner Stadtpark wurde auf Initiative von Eltern zur Realität. Am Donnerstag wurde das Bürgerprojekt offiziell eingeweiht.

Falkenstein - Bei der Einweihung des neugestalteten Spielplatzes im Falkensteiner Stadtpark ließen sich die Kleinen nicht lange bitten, sondern nahmen den nach ihren Wünschen gestalteten, rund 1000 Quadratmeter großen Platz mit seinen Attraktionen sofort in Beschlag. Während für die einen die Nestschaukel ganz toll war, fanden andere die Riesen-Rutsche fantastisch. Und gemeinsam freuten sie sich, dass es in Falkenstein einen neuen Spielplatz gibt.

Rutsche und Nestschaukel sind aber nur zwei der neuen Attraktionen. Zudem gibt es eine Seilbahn und für die jüngeren Kinder wurde ein Sandbereich angelegt. Bänke und Tische unter schattenspendenden Bäumen lassen das Areal zum Treffpunkt für die ganze Familie werden. "Bei der Gestaltung des Spielplatzes wurden die Kinder als Nutzer beteiligt und gefragt, über was sie sich freuen würden", sagt Jan Brummbauer, der gemeinsam mit Frau Annekathrin die Sache ins Rollen brachte. Die Idee entwickelte sich bei den Brummbauers bereits vor zwei Jahren mit der Suche nach einer geeigneten Spielmöglichkeit im Stadtgebiet für ihre Tochter. Entstanden ist daraus ein Bürgerprojekt, in dem sich die Stadt, örtliche Unternehmen, Vereine und Bürger engagieren.

"Einen Träger fanden wir mit dem Sozialen Verein zur Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen Falkenstein e.V. (SoFa). Spender und Sponsoren unterstützen das Projekt bisher mit 10 000 Euro", berichtet der Familienvater. Mit 24 000 Euro bezuschusste Falkenstein die neu Spielstätte - Geld das in die Riesen-Rutsche investiert wurde. Dabei soll es nicht bleiben. Ein Spielhaus und Bolzplatz ist auf dem Gelände am Tierpark bereits in Planung, die Realisierung soll mit einem zweiten Bauabschnitt erfolgen. Vierbeiner müssen laut Stadtverordnung an der Leine bleiben und dürfen den ausgebauten Weg über das Gelände nicht verlassen. "Wir wollen nicht, dass etwas passiert", so Brummbauer. Um die Hygiene zu gewährleisten, wird im Eingangsbereich in Kürze eine Hundetoilette aufgestellt.