Kerzen für die Opfer von Berlin und Aleppo

Mit einer Mahnwache für die Menschlichkeit wurde am Dienstag Abend vor der Lutherkirche der Opfer von Krieg und Terror gedacht.

Flüchtlinge und viele Plauener hatten sich in empfindlicher Kälte zusammengefunden, um mit Kerzen gegen das Morden im syrischen Aleppo und gleichermaßen den blutigen Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt zu protestieren. Die Abgeordneten der Stadtratssitzung mit Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer an der Spitze hatten eigens eine Pause eingelegt, um an dem gemeinsamen Gedenken teilzunehmen.

"Die Toten in Berlin tun uns gemeinsam weh", sagte der aus Aleppo geflüchtete Aladin Alhamad. Überall auf der Welt geschehe Schreckliches, die Menschen müssten ihre Herzen für andere öffnen, so Alhamad unter Beifall. tp