Kerstin Steinbach will Peter Meinel beerben

Gleichzeitig mit den Wahlen zum Bundestag wird in Mehltheuer auch der Nachfolger des scheidenden Bürgermeisters bestimmt. Da es mit Kerstin Steinbach (CDU) nur eine Bewerbung für dieses Amt gibt, gilt ihre Wahl als sicher. Im Gespräch mit unserer Zeitung machte sie jedoch sehr deutlich, dass sie sich dennoch eine hohe Wahlbeteiligung wünscht, um eine Bestätigung durch möglichst viele Bürger zu erhalten.

Frau Steinbach ist seit 1982 Mehltheuerin und schon 20 Jahre im Gemeinderat aktiv. Als Stellvertreterin des Bürgermeisters ist sie in allen sechs Ortsteilen bekannt und geachtet. Dies schlug sich auch bei der Gemeinderatswahl nieder, bei der sie die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte. Sie ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Beruflich leitet ein Versicherungsbüro in Mehltheuer.

Der Entschluss, nach dem Ausscheiden von Peter Meinel für das Ehrenamt zu kandidieren, reifte nicht über Nacht. "Ohne Rückhalt und Unterstützung durch meine Familie und meinen Arbeitgeber", lässt sie wissen, "hätte ich diese Entscheidung nicht treffen können." Immerhin gilt es, ab dem Januar 2010 die beruflichen und familiären Aufgaben mit denen des Bürgermeisters zu koordinieren. So wird sie ihren Arbeitsplatz mit dem Amtszimmer in der Gemeindeverwaltung teilen müssen, wenn es um die Pflichttermine geht und auch außerhalb der Arbeitszeit für die Gemeinde wirken.

 

Ihre langjährige Tätigkeit für die Gemeinde und die damit gewonnenen Erfahrungen werden Steinbach den Wechsel erleichtern. Sie hofft auf die aktive Unterstützung durch den Gemeinderat und viele Einwohner, um die Amtsgeschäfte zur Zufriedenheit aller Ortsteile führen zu können und versichert dafür, auch für die Bewohner zu handeln, die sie am 27. September nicht wählen. jpk