Keine Ideen für Schwimmhalle Hainstraße

Plauen - Viele Monate sind ins Land gegangen seit der Diskussion im Stadtrat, was aus der einstigen Schwimmhalle an der Haintraße werden könnte. Studien wurden in Auftrag gegeben und fast schien es, als würde der Komplex, dem Fachleute einen noch relativ guten baulichen Zustand attestierten, zu neuem Leben erweckt - und zwar als Eislaufdomizil auf künstlichem Eis.

Eine Idee, die auch Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer favorisierte. Er bot den Anbietern derartiger Kunststoffbahnen sogar die Gelegenheit, ihr Produkt im Rathausfoyer vorzustellen. Doch dann stellte sich heraus, dass die "Konkurrenz" anderer Eislaufeinrichtungen eine Plauener wohl kaum rentabel arbeiten ließe und das Konzept verschwand in der Schublade. Nun fragte Linken-Stadträtin Petra Rank im Kulturausschuss dieser Woche nach. Nein, ein neues Konzept gäbe es nicht, so Bürgermeister Uwe Täschner. Mittelfristig werde man wohl Mittel für den Abriss im Haushalt bereitstellen. Nach wie vor sei eine Nachnutzung zwar denkbar, doch allein, es fehle an Ideen. Als Magazin für Exponate des Vogtlandmuseums kommt die einstige Schwimmhalle aufgrund ihrer Höhe jedenfalls nicht in Frage. tp