Katzendreck-Gestank: Neue Analyse soll helfen

Olbernhau/Klingenthal - Sachsen und Tschechien wollen bei der Bekämpfung des sogenannten Katzendreck-Gestanks enger kooperieren. Informationen sollten den tschechischen Behörden künftig noch schneller übermittelt werden, teilte das sächsische Umweltministerium am Samstag nach einer Veranstaltung der Bürgerinitiaitive "Saubere Luft im Erzgebirge" mit.

Daran hatten auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) teilgenommen. Der Katzendreck-Gestank tritt bei bestimmten Wetterlagen im Erzgebirge und Vogtland auf. In 15 Jahren hatten die Behörden immer wieder Analysen, Messungen und Untersuchungen vorgenommen. Dabei fand man heraus, dass der Geruch in Nordböhmen seinen Ursprung hat.

Eine einzelne Quelle ließ sich aber bisher nicht identifizieren. Derzeit wird an einer Analysemethode für Mercaptane gearbeitet. Das sind Stoffe, die bei petrochemischen Reaktionen entstehen und schon in geringsten Konzentrationen stark riechen. va