Juristisches Nachspiel für Blockierer

Die Ausschreitungen am Rande der Großdemonstration am 1. Mai in Plauen haben nun auch ein juristisches Nachspiel. Die Zwickauer Staatsanwaltschaft leitete fast 400 Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein.

Weiter werden einzelne Personen wegen Diebstahl, Raub, Sachbeschädigung sowie Körperverletzung beschuldigt. Die Einsatzleitung der Polizei entschuldigte sich beim verantwortlichen Pfarrer der Pauluskirche. Zunächst errichteten Personen am frühen Nachmittag Barrikaden auf der Kaiserstraße vor der Pauluskirche. Nach Angaben der Polizei wurden die Beamten vor Ort mit Steinen und Flaschen beworfen.

Mutmaßliche Gewalttäter suchten in der Kirche Zuflucht. Zur Feststellung der Personalien holten die Beamten diese aus dem Gotteshaus. Den Polizeieinsatz begleiteten sowohl Staatsanwalt als auch eine Bereitschaftsrichterin. (polizei/seb)