Jungfernfahrt nach Weischlitz

Vater und Sohn, die wohl bekanntesten Figuren ihres Schöpfers e.o.plauen, sind gemeinhin als bodenständiges Duo bekannt, doch gestern begaben sie sich auf Reisen. Auf dem Oberen Bahnhof wurde für sie gewissermaßen ein großer Bahnhof veranstaltet. Denn ab sofort sind Motive der beiden auf einem Zug der Vogtlandbahn zu bewundern - und zwar innen, als auch außen. Der Geschäftsführer der Länderbahn, Wolfgang Poletty, Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer und die Leiterin des Erich-Ohser-Hauses, Dr. Elke Schulze, wünschten in kurzen Reden den beiden Figuren nicht nur allzeit gute Fahrt, sondern gingen auch auf das Leben von Erich Ohser ein. Vater und Sohn sind künftig auf einer der Hauptstrecken der Vogtlandbahn zwischen Gera und Bad Brambach unterwegs. Die gestrige Jungfernfahrt führte sie nach Weischlitz, von wo sie am Nachmittag auch wieder nach Plauen zurückkehrten. Wer wollte, konnte die beiden auf ihrer Reise durch das idyllische Vogtland begleiten und sich mittels der im Waggoninneren angebrachten Informationstafeln über das Leben Erich Ohsers schlau machen. tp