Jumicar-Piloten sind straßentauglich

So mancher Vati oder manche Mutti kratzte sich nachdenklich am Kopf, als sie die Fragen auf dem Testbogen zum Wettbewerb "Bester Jumicar-Fahrer 2013" las. Ganz anders die Sechs- bis Zwölfjährigen. Die meisten von ihnen kennen sich schon gut aus.

Plauen - Andreas und Joseph Weber aus Plauen gehörten zu den ersten Teilnehmern. Lesen kann der kleine Andreas noch nicht, aber die Antworten kamen prompt und richtig. Er ließ sich auch nicht aufs Glatteis führen und wusste, welche Unterschiede es zwischen Verbots- und Hinweisschildern gibt.

Er kommt bald in die Schule und fährt viel Rad, war von seiner Mama zu erfahren. "Die beiden sind immer ganz eifrig, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind und wollen alles wissen." Während die 6- und 9-Jährigen eindeutige Fragen zu beantworten hatten, waren auf den Fragebögen der bis Zwölfjährigen mehrere Antworten möglich. "Wie bei der richtigen Fahrprüfung", erklärte Michael Hochmuth. Der Betreiber der Freizeitanlage im Syratal bietet regelmäßig Jumicar-Kinderfahrschulen an. Am Freitag und Samstag ging es auch noch um die besten Jumicar-Fahrer. Auf dem Parkplatz des Elster Parks konnten die jüngsten Verkehrsteilnehmer beweisen, wie fit sie für den Straßenverkehr sind.

Neben den theoretischen Aufgaben, mussten die Kinder einen praktischen Teil bewältigen. Die Jumicars waren durch eine Slalomstrecke zu fahren und genau am Haltestrich beim "Stopp"-Schild musste angehalten werden. Auch wenn die Autos kleiner sind als die, die Mama und Papa durch den Verkehr kurven - die Verkehrsschilder und die Fragen auf den Testbögen sind durchaus praxistauglich. Der Elster Park Plauen, der den zweitägigen Test organisierte, wird in der kommenden Woche die Besten ermitteln und am Freitag nächster Woche auszeichnen.