Investoren interessieren sich für Narva

Plauen - In einer Woche wird auch die zweite Anlage für die Produktion von H4-Lampen am Philips-Standort Plauen abgeschaltet und sieben Tage später ins polnische Pabianice gebracht. Dort werden künftig diese Lampen für die Fahrzeugindustrie gefertigt.

128 Mitarbeiter haben mit der Produktionsverlagerung ihren angestammten Arbeitsplatz verloren und sind ab 1. August in einer Transfergesellschaft beschäftigt. Zurück in Plauen bleibt die Ungewissheit vor der Zukunft. Nach Aussage von Geschäftsführer Gerhard Liebscher gebe es derzeit Gespräche mit mehreren potenziellen Investoren. "Im Fokus sind natürlich jene, die weiter Lampen in Plauen herstellen wollen", so der Geschäftsführer.

"Momentan sind wir ein profitables Unternehmen und bleiben es auch erstmal", sagte Liebscher und lobte die Belegschaft, die trotz der Umstrukturierung "sehr gut arbeitet und gute Ergebnisse erzielt". In den nächsten zwei Monaten, so hofft Liebscher, könne etwas mehr zu den Investoren gesagt werden. M. T.