Infos über Berufszukunft in Auerbacher Firma

Auerbach/Plauen - Auerbachs größter Arbeitgeber, der Lebensmittelhersteller Unilever - besser bekannt als Knorr - empfing am Donnerstag rund 20 Mädchen aus vogtländischen Schulen.

Die Schülerinnen aus Markneukirchen, Auerbach und Lengenfeld wollten sich in dem großen Betrieb über Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsinhalte informieren. Organisiert wurde der Tag innerhalb der Aktion "Girls' und Boy's Tag", federführend zeichnete die Gleichstellungsbeauftragte des Vogtlandkreises Veronika Glitzner verantwortlich.

Der "Girls' und Boy's Tag" findet jedes Jahr statt. Er will den Jugendlichen die spätere Berufswahl erleichtern und das Interesse für Betriebe, Dienstleistungsunternehmen und Behörden wecken. "Bisher haben wir den Aktionstag nur für Mädchen organisiert. Diesmal haben wir aber auch die Jungen mit ins Boot geholt", erklärte Veronika Glitzner. Im Vogtland öffneten insgesamt 36 kleiner und größere Firmen unterschiedlicher Branchen dafür ihre Türen, der "Girls"und Boy"s Tag" kam in den Genuss einer guten Resonanz.

Bei ihrem Besuch im Auerbacher Unilever KNORR-Werk lernten die Gymnasiasten und Mittelschüler das gesamte Profil des Unternehmens kennen. Mitarbeiter der Firmenleitung stellten die Produkte und Arbeitsstrukturen ausführlich vor. "Wir produzieren eine Vielzahl von Instant-Suppen und exportieren weltweit", erklärte Dirk Lange, der im Werk für die Ausbildung verantwortlich zeichnet. Rund 200 Mitarbeiter sind derzeit in der hochmodernen Lebensmittelfabrik beschäftigt.

"Zwölf Auszubildende erlernen die Berufe eines Mechatronikers oder einer Fachkraft für Lebensmitteltechnik", berichtete Lange. Bevor sie zum Rundgang durch die Produktionshalle starteten, wurden die Aktionstag-Teilnehmer mit weißen Kitteln, Arbeitsschuhen, Mütze und Gehörschutz ausgerüstet. "Der Arbeitsschutz und die Hygiene spielen bei uns eine große Rolle", so Dirk Lange, der sich freute, dass die Schüler in Anbetracht der vollautomatischen Herstellung der Fertig-Produkte ins Staunen kamen. Hagen Hartwig